Claudia Middendorf: “Eingeständnis der Geschäftsleitung von Unvermögen“


 In der Sitzung des Betriebs-
 ausschusses FABIDO reicht
 Dezernentin Bohnekamp eine Vorlage
 – zur Kenntnisnahme – ein, die die
 Einrichtung eines Projekts
 „Zukunftskonzept FABIDO“ vorsieht. Für die
 CDU stellt diese Vorlage das Eingeständnis
der Geschäftsleitung und der Dezernentin
dar, dass man nicht in der Lage ist, die
eigenen Aufgaben zu leisten und zu
bewältigen.



Dazu Claudia Middendorf, Sprecherin der CDU-Fraktion im Betriebsausschuss:
„Bei FABIDO jagt ein Misserfolg den anderen. Die Einrichtung einer Projektgruppe, die als Hauptaufgabe die Entwicklung und schrittweise Umsetzung eines zukunftsweisenden Personaleinsatzkonzeptes hat, ist der reine Hohn. Nicht einmal ganz drei Jahre gibt es den Betriebsausschuss FABIDO, und schon jetzt ist man nicht mehr in der Lage, die eigene Personalstruktur so zu organisieren, dass man allen Mitarbeitern einen sicheren und zufriedenstellenden Arbeitsplatz bieten kann.“


Für Middendorf ist klar, dass seit Einführung des KIBIZ interne Umstrukturierungen notwendig sind. Nur hätten diese Planungen schon vor Monaten beginnen können und müssen.


„Dezernentin Bohnekamp und die Geschäftsleitung von FABIDO haben einfach den „Break-even-Point“ verpasst“, so Middendorf. Seit Monaten ist bekannt, dass durch das neue Kinderbildungsgesetz eine andere Personalstruktur notwendig ist. Alleine der Workshop im letzen Jahr, nach dem mehrere Kinderpflegerinnen ihren Hut nehmen mussten, war ja schon eine Konsequenz dessen. Die Bemühungen, KIBIZ vor die Wand fahren zu lassen, sind gescheitert. Anstatt sich aber im Vorfeld schon mit Alternativstrukturen zu befassen, muss man jetzt im Hopla-Hop-Verfahren handeln, um nicht den Anschluss an andere Kommunen zu verpassen, den man aber schon längst verpasst hat. Für uns ist jetzt noch interessant, wo sich die Kosten für diese Projektgruppe im Wirtschaftsplan niederschlägt. Aber wie sagt man so schön: einem Nackten kann man nicht in die Tasche greifen. So oder so ähnlich muss es sich wohl auch bei FABIDO verhalten. Mit dem Geld, was man eigentlich nicht hat, stellt man noch viele neue Dinge an. Warten wir also gespannt auf den Erfolg und die vielen weiteren innovativen Ideen, die FABIDO hervorbringt.“


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