Frank Hengstenberg: „Rot/Grün hat versagt“


  In der Ratssitzung am 26. Februar liegt
  den Ratsmitgliedern der Stadt Dortmund
  der Masterplan Integration vor. Ein Werk,
  das nach Meinung der CDU-Fraktion lediglich
  eine Bestandsaufnahme der Integrations-
  bemühungen der Stadt Dortmund ist. Erst kürzlich
  ist vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung eine Studie veröffentlicht worden, in der klar wird, dass Dortmund unter den 20 größten deutschen Städten zu den Schlusslichtern bei den „Integrations-Erfolgen“ gehört.



Dazu Frank Hengstenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion:
„Wir haben schon im Jahr 2005 im Rat der Stadt Dortmund beschlossen, einen Masterplan Integration aufzustellen. Nach über 3 Jahren wird uns nun ein Schriftwerk präsentiert, das jegliche Strategien für eine erfolgreiche Integration vermissen lässt. Statt Arbeitsergebnisse aus den Handlungsfeldern Schule/Ausbildung/Beschäftigung und Sprachförderung darzustellen, werden auf 90 Seiten überwiegend Projekte aufgeführt, für Menschen mit Migrationshintergrund, die schon als integriert gelten.
Es reicht einfach nicht, nur leere Worthülsen aufzuzählen, wenn nicht ersichtlich wird, wie man die Integrationsprobleme in den nächsten Jahren lösen will.“


Die CDU will unbedingt eine stärkere und intensivere Förderung der Sprache. Wie die Studie des Berlin-Institutes beweist, muss unbedingt eine Integrationspolitik für Bürger mit Migrations-hintergrund und schlechten Sprachkenntnissen verfolgt werden. Denn ohne befriedigende Sprachkenntnisse wird es nicht möglich sein, die Missstände bei der Ausbildung junger Menschen zu beheben. Denn gerade in alten Industriestädten ist der Anteil an schlecht ausgebildeten Menschen am größten, wie die Berliner Studie aussagt.


„Die Studie aus Berlin ist doch der Beweis, dass die Integrationspolitik in Dortmund an der Realität vorbei führt. Die beschriebenen Projekte im Dortmunder Masterplan Integration können nur dann eine erfolgreiche Integration derer fördern, die sich bisher verweigert haben, wenn eine gezielte Sprachförderung nicht nur angeboten, sondern auch verpflichtend umgesetzt wird. Auch der Aspekt „Fördern und Fordern“ muss stärker in die Integrationsbemühungen einfließen, sonst stehen wir in den nächsten 4 Jahren wieder hier, ohne das eine spürbare positive Integrationsarbeit zu erkennen ist“, so Frank Hengstenberg abschließend.


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