Aber: Blauäugigkeit des Stadtdirektors erschreckend

  Die CDU-Fraktion steht ohne wenn und
  aber weiter zum Phoenix-See.
  Fraktionsvorsitzender Frank Hengstenberg
  betont in einer ersten Stellungnahme
  jedoch, dass die erneute Verschiebung des
  Flutungstermins und die Kostenexplosion 
  vorauszusehen war.



Hart ins Gericht geht Hengstenberg mit Stadtdirektor Sierau, der dem Rat seit sieben Jahren immer wieder erzählt habe, die Phoenix-Fläche sei geradezu jungfräulich. Von vornherein sei klar gewesen, dass die offiziellen Gesamtkosten von 186 Mio. Euro ins Reich der Fabel gehören. „Sierau jedoch hat als Planungsdezernent versagt. Seine Blauäugigkeit hinsichtlich der möglichen Risiken ist erschreckend“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende.


Hengstenberg erinnert in diesem Zusammenhang an den im Jahr 2003 getroffenen Ankauf der Fläche. Die CDU-Fraktion hatte die Verwaltung seinerzeit aufgefordert, mit dem Eigentümer TKS (Thyssen Krupp Stahl) nachzuverhandeln und eine Risikogemeinschaft zu bilden, falls Altlasten und unterirdische Kellergewölbe sowie Fundamente zu Tage treten würden. Dies genau sei jetzt eingetreten, so Hengstenberg.


Auf Antrag der CDU wird die Verschiebung des Flutungstermins und die Kostenexplosion ein Nachspiel im Rat am 26.02.2009 haben. Die Christdemokraten wollen wissen, welche finanziellen Risiken auf die Stadt zukommen könnten, wenn der See deutlich teurer wird und die Erlöse aus den Grundstücksverkäufen nicht deutlich gesteigert werden können. „Wir sind gespannt, wie Kämmerin Uthemann dieses Loch füllen will“, so Hengstenberg abschließend.


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