Walter Knieling: “Forderung der SPD mehr als überraschend“

 Die SPD fordert, die Grundschule
 in Bövinghausen „Am Dorney“ mit
 Kameras zu überwachen zum Schutz
 vor Vandalismus. Für die CDU ist diese
 Forderung mehr als überraschend, hat
 sich die SPD in der Vergangenheit
 stets vehement gegen Videoüberwachung an
Schulen ausgesprochen.



Dazu Walter Knieling, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:
„Noch in der Juni-Sitzung letzten Jahres haben wir im Schulausschuss darauf aufmerksam gemacht, dass Videoüberwachung an bestimmten Schulen eine zwingend erforderliche Maßnahme ist, um Vandalismusschäden und Einbrüchen vorzubeugen. Alleine das Schulzentrum Westerfilde ist in der Vergangenheit mehr als einmal das Opfer von Einbruch und Verwüstung gewesen. Das die SPD in Bövinghausen jetzt eine Videoüberwachung fordert, überrascht schon sehr, waren sie doch in der Vergangenheit stets absolute Gegner einer solchen Einrichtung.“


Die Verwaltung hatte im letzten Jahr aufgelistet, dass der tatsächlich geleistete Aufwand für die Beseitigung von Schäden, Farbschmierereien und Einbrüchen an Schulgebäuden in den letzten drei Jahren bei rund 560.000 Euro lag, wobei etliche Schäden und Schmierereien von den Schulen selbst behoben wurden.


„Die SPD bezeichnete eine Videoüberwachung an Schulen als „ultima ratio“, so Knieling. „Das nun dieser „letzte Lösungsweg“ von der SPD aufgegriffen wird, macht uns Hoffnung, dass bei den Genossen ein Einsehen stattgefunden hat. Wir haben immer wieder Prügel einstecken müssen, wenn wir auf die Hilferufe einiger Schulen mit Videoüberwachung geantwortet haben. Sollte aufgrund einer SPD-Initiative nun genau dies umgesetzt werden, entbehrt dies künftig jeder Grundlage, anderen Schulen, die dies für ihr Gebäude ebenfalls aus Sicherheitsgründen wollen, zu verweigern.“


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