Tagesordnungspunkt
Zukunft des Gesundheitsamtes

Beschlussvorschlag

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

zu o.g. Tagesordnungspunkt stellt die CDU-Fraktion folgenden Antrag und bittet um Beratung und Beschlussfassung:

  1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Konzeption für ein „Gesundheitshaus“ zu erarbeiten. Das Gesundheitshaus als Informations-, Beratungs- und Service-Center zum Thema Gesundheit, Soziales und Selbsthilfe soll das Gesundheitsamt in seiner bisherigen Struktur an der Hövelstraße, den Drogenkonsumraum am Eisenmarkt, die Drogenberatungsstelle am Schwanenwall sowie ergänzende gesundheitsorientierte Angebote Dritter (Selbsthilfegruppen, freie Träger, Vereine etc.) aufnehmen.
  2. Im Rahmen einer Standortanalyse unterbreitet die Verwaltung dem Rat der Stadt Dortmund bis zur Ratssitzung im Dezember 2009 einen citynahen Standortvorschlag inklusive eines Finanzierungskonzeptes.

Begründung
Die Diskussion über Sanierung, Verkauf oder Abriss des alten Gesundheitsamtes aus den 50er Jahren wird seit dem Jahr 2002 geführt.  Bis zum heutigen Tag sind signifikant keine Fortschritte zu erkennen. Im Gegenteil: der Sanierungsaufwand für Brandschutz, Heizung, Datennetze, mobilitätsgerechtem Umbau etc. dürfte sich mittlerweile auf geschätzte 16-20 Mio. Euro belaufen.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, schnellstmöglich die Voraussetzungen für einen citynahen Umzug des Gesundheitsamtes und eine Verwertung (Verkauf oder Abriss der Altimmobilie) zu schaffen.

Im Zuge der Neuansiedlung des Gesundheitsamtes soll die Chance genutzt werden, ein „Gesundheitshaus“ zu etablieren, welches auch die beiden Beratungseinrichtungen für Drogenabhängige mit aufnimmt. Zusätzlich könnten Dritte das Haus nutzen, Dienstleistungen im Umfeld des Gesundheitswesens anzubieten.


Verantwortlich: