Tagesordnungspunkt
Stellenplan – Konkretisierungder Drucksache Nr.: 09554-13

Beschlussvorschlag
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

unter Bezugnahme auf die Diskussion im Ausschuss für Personal und Organisation am 11.04.2013 zum Antrag der CDU-Fraktion „Stellenplan“ (Drucksache Nr.: 09554-13) möchten wir unseren Antrag nunmehr wie folgt konkretisieren:

„Die Verwaltung wird aufgefordert, mit Einbringung des Haushaltsplanentwurfes 2014 auch einen elektronischen Stellenplanentwurf vorzulegen, der in seinem Detaillierungsgrad deutlich über die Form der aktuellen Darstellung (Drucksache Nr.: 07794-12) hinausgeht.

Im Ergebnis soll dem Rat zukünftig also – anders als bisher – nicht nur eine Übersicht über die Veränderungen im Planstellenbestand gegeben werden. Der „neue“ Stellenplan als elektronische Anlage zum Haushaltsplan soll vielmehr eine stellen-, ämter- und dezernatsscharfe Übersicht über sämtliche bei der Stadt Dortmund vorhandenen Stellen geben.

Hierbei soll für jede einzelne Stelle die

  • Bezeichnung der Stelle
  • Besoldungs- bzw. Entgeltgruppe
  • Anzahl der Stellen (Vorjahr, aktuelles Haushaltsjahr)
  • Anzahl der besetzten Stellen jeweils zum 30.06. des jeweiligen Jahres
  • Sonstige Bemerkungen (bspw. Neue Stelle, umgewandelte Stelle, KW-Stelle etc.)

aufgeführt werden.

Als Muster könnte die Stadtverwaltung Dortmund beispielsweise auf den vorhandenen elektronischen Stellenplan des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe zurückgreifen.

Begründung
Ein Stellenplan beispielsweise nach dem Muster des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe würde den Mitgliedern des Rates der Stadt Dortmund mehr Transparenz der Personalwirtschaft der Stadt Dortmund durch ein zusätzliches verfeinertes Kontrollinstrument
bereitstellen, welches bisher in dieser Form – anders als in anderen Gebietskörperschaften – noch nicht vorhanden ist.

Da im Jahr 2012 zudem erstmals eine vom Oberbürgermeister initiierte „Personal-Inventur“ stattgefunden hat, dürfte die Erstellung eines entsprechend detaillierten Stellenplans keinen übermäßig großen zusätzlichen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand innerhalb des Personal- und Organisationsamtes auslösen.

Die Fortschreibung in den Jahren 2015ff. dürfte noch weniger aufwändig sein, sodass sich im Verhältnis von Aufwand (für die Verwaltung) und Ertrag (für die Mitglieder des Rates der Stadt Dortmund) die Erstellung eines solches Stellenplanes auf jeden Fall rechtfertigen lässt.“


Verantwortlich: