Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

Frau Schneckenburger berichtete in der Ausschusssitzung am 13. April 2016, dass momentan nur
noch 0-1 UMF / Tag nach Dortmund kommen würde. Betrachte man die Entwicklung seit Januar
sei zu sehen, dass sich die Zahlen der UMFs hier monatlich fast halbiert haben.
In diesem Zusammenhang bittet die CDU-Fraktion um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wird es zu „Bündelungen“ an einen kleinen Kreis von Trägern kommen, wenn die Quote
    zukünftig erreicht sein wird?
  2. Wird es einen gesteuerten Prozess geben, der mit den Trägern abgestimmt ist und damit den
    Trägern auch Planungssicherheit für die Zukunft bietet?
  3. Wird, nachdem mittelfristig die Überkapazitäten in Bezug der UMFs in Dortmund abgebaut
    sein werden, das Dortmunder Jugendamt mit den Trägern dahingehend zusammen beraten
    und steuern, dass in Dortmund keine weiteren UMFs aus anderen Kommunen untergebracht
    werden? Eine sinnvolle Integration kann bei einer geringeren Größenordnung besser gelingen
    und auch die städtische Infrastruktur wäre dann nicht so sehr überbelastet.
  4. Mit welchen Fachstandards darf nach der Übergangsphase die Arbeit und Betreuung mit
    UMFs von den Trägern geleistet werden? Nach welchen Kriterien werden zukünftig UMF-Träger
    beauftragt, welche Voraussetzungen sind trägerseitig zu erfüllen?
  5. Sollen weiterhin GmbHs statt anerkannter Träger nach §75 KHJG bei der UMF-Betreuung
    zum Zuge kommen, oder war dieses nur in den Notzeiten des großen Andrangs angedacht?

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