Tagesordnungspunkt
Konzeptionelle Weiterentwicklung des Dortmunder Drogenhilfesystems

Beschlussvorschlag
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU-Fraktion bittet um Beratung und Abstimmung des folgenden Antrags:
Der Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit beschließt die Einrichtung einer weiteren
Stelle im Rahmen der Suchtprävention. Diese weitere Stelle, die bei der DROBS angesiedelt
werden sollte, soll die Arbeit der bereits ausgeführten Prävention an weiterführenden
Schulen unterstützen.

Darüber hinaus wird der Passus in der Vorlage unter Punkt 6 „Evaluation“, letzter Absatz,
wie folgt geändert:
Dieses Vorgehen muss durch qualitative Interviews mit Vertreter*innen der Helferseite,
Ordnungsseite, Betroffenen und Personen aus dem Umfeld ergänzt werden.

Begründung
Mit dem Programm „Klasse 2000“ und einer eventuellen Ausweitung werden Kinder im
Grundschulalter erreicht. Die Drogenberatungsstelle DROBS leistet jetzt schon präventive
Arbeit auch an weiterführenden Schulen. Bei der Vielzahl an weiterführenden Schulen und
der geringen Anzahl an Präventionsstellen ist dies aber kaum im vollen Umfang leistbar.
Die Aufstockung um mindestens eine Stelle bei der präventiven Arbeit an Schulen trägt
dazu bei, eine noch größere Gruppe Jugendlicher zu erreichen.

Bei einer Evaluation anhand von regelmäßigen Vernetzungsgesprächen könnten nicht nur,
sondern müssen auch Vertreter der Helfer- und Ordnungsseite, Betroffene und Personen
aus dem Umfeld anwesend sein, um aus den Ergebnissen effektive Lösungen bzw. Lösungsansätze
zu erarbeiten.


Verantwortlich: