Fördermittel der EU und des Landes in Höhe von rund 6 Mio. Euro könnten ab 2019 in Maßnahmen zur Aufwertung des Revierparks Wischlingen fließen. Die CDU-Ratsfraktion hat sich im Austausch mit dem Geschäftsführer der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund, Bernd Kruse, bei einem Termin im Revierpark Wischlingen über die geplanten Maßnahmen informiert. Für den Revierpark Wischlingen sind Maßnahmen zur Verbesserung der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen sowie zur Revitalisierung geplant. Dabei geht es um Maßnahmen zur Barrierefreiheit, Aufwertung von Eingangsbereichen, neue Beschilderungssysteme und Wegeverbindungen, einen Naturloop und Erlebnispfad sowie eine Beobachtungsstation zum Naturschutzgebiet Hallerey.

Die Fördermittel werden im Rahmen des vom Land initiierten Wettbewerbs „Grüne Infrastruktur NRW“ vergeben. Zielsetzung der CDU-geführten Landesregierung ist es, zusätzliche Grün- und Erholungsflächen zu schaffen, zu vernetzen und aufzuwerten, insbesondere in strukturschwachen Gebieten. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte sich mit dem Integrierten Handlungskonzept „Zukunft und Heimat – Revierparks 2020“ um Fördermittel für die fünf Revierparks in Dortmund, Duisburg, Essen /Gelsenkirchen, Herne und Oberhausen / Bottrop beworben. Das Land stellt für alle fünf Revierparks ein Fördervolumen von insgesamt 28,6 Mio. Euro in Aussicht.

Mit den Stimmen der CDU hat der Rat der Stadt Dortmund die Weiterqualifizierung der Planung und die Erarbeitung konkreter Förderanträge für die Maßnahmen im Revierpark Wischlingen befürwortet. Sofern die Anträge positiv beschieden werden, könnte ab Mitte 2019 die bauliche Umsetzung beginnen. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen ist zwingend bis 2022 zu erreichen.


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