Die Ankündigung des Ordnungsamtes, mehr Kontrollen in Spielstraßen durchzuführen, stößt bei der CDU-Fraktion auf großen Anklang. Die Vorsitzende des Beschwerdeausschusses, Christiane Krause, sieht es als eine notwendige Maßnahme an, gerade in Spielstraßen das Einhalten des Tempolimits zu beobachten und bei Verstößen entsprechend zu verwarnen.

„Laut Definition sind Spielstraßen für den Durchgangsverkehr gesperrte Straßen, die zum Spielen für Kinder freigegeben sind. Aber leider ist es immer häufiger zu beobachten, dass sich kaum Autofahrer an das vorgeschriebene Tempolimit in Spielstraßen halten. Und auch abgestellte Pkw’s sorgen für zusätzliche Sicherheitsrisiken. Spielende Kinder laufen schnell hinter diesen Autos hervor und werden nur schwer oder zu spät von anfahrenden Autos erkannt. Oft werden die großzügig breit gestalteten Straßen von Autofahrern genutzt, um Abkürzungen zu fahren. Und auch als Fußgänger in einer solchen Straße muss man aufpassen, dass man schnell genug von der Straße kommt, da rowdyhafte Autofahrer – sich oftmals im Recht sehend – die Straße viel zu schnell befahren“, so Krause.

Krause meint, dass konsequente Kontrollen für mehr Sicherheit sorgen und vielleicht auch dazu beitragen, dass sich das Bewusstsein mancher Autofahrer gegenüber Kindern und Fußgängern ändert und schärft.

„Wir haben immer mehr Verkehr auf den Straßen. Daher müssen wir bei den Menschen das Bewusstsein dahingehend wieder sensibilisieren, wer „starker“ und wer „schwacher“ Verkehrsteilnehmer ist. Kinder und ältere Menschen sind auf den Straßen im besonderen Maße schutzbedürftig. Wenn mehr Kontrollen in Spielstraßen für mehr Sicherheit sorgen, kann man das nur für gut heißen“, so Krause abschließend.


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