Wir wohnen in einer besonderen Stadt,
die vieles, erleb- und bezahlbar, zu bieten hat.
Ich liebe mein Dortmund, das Herz von Westfalen
– doch manchmal erschreck ich, gibt‘s hier auch Vandalen?

Man findet an viel zu vielen Ecken
Müllhaufen, die Landschaft und Straßen verdrecken.

Kaugummi, wer‘ s mag, gar keine Frage.
Doch wird es für uns zu einer Plage,
wenn ausgespuckt auf dem Asphalt
und gibt den Schuhen „extra“ Halt.

Zigarettenkippen zieren Plätze und Gassen.
Liebe Raucher, das kann man doch lassen.
Gibt‘s nicht genug Ascher auf den Wegen?
Notfalls die Kippe in einen eigenen – mitgebrachten – legen.

Am Morgen zum Bäcker, ganz schnell, au Backe,
Schon steht man in der Hundek…
An Herrchen und Frauchen der Appell:
Helft Ordnung zu halten, ganz einfach und schnell!
Es gibt kleine Tüten – kompostierbar auch,
die Beutel zu nutzen, ist guter Brauch.
Hundekotbeutelspender gab es schon mal.
Zerstört von Chaoten, ist das denn normal?

Geschmiere an Häusern, Schildern und Brücken,
ich möchte mein Eigentum gern selber schmücken.
Ein Kunstwerk für die Gabionenwand,
am Tal der Schondelle – jetzt allen bekannt.
Es hat die Sprayer nicht ferngehalten –
es ist schon fast wieder alles beim Alten.
Vertrauen und Hoffnung auf „Szene-Ehre“?
Kann man vergessen, es war uns ne Lehre!

Helfern von Polizei und Feuerwehr macht man zu oft das Leben schwer.
Spucken, schlagen, Schlimmes mehr – sag noch einer, das wär fair.

Ich bitt Dich, Weihnachtsmann, mach Du Reklame
für endlich wieder Rücksichtnahme.
Respekt für Menschen, Umwelt, Eigentum –
das brächte uns besonderen Ruhm.
Nächstenliebe soll uns leiten, zu frommer Wunsch in diesen Zeiten?
Das Ehrenamt lebt es uns vor mit einem immer offenen Ohr.
Ich schenke Dir heut mein Vertrauen und möchte gerne darauf bauen,
dass Wünsche in Erfüllung gehn, ach Weihnachtsmann, wie wär das schön.


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