Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Semmler,
nachstehend übersenden wir Ihnen einen Antrag mit der Bitte, diesen auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen:

Masterplan Kommunale Sicherheit – Angsträume

die Bezirksvertretung Hombruch bittet die Verwaltung, die wichtigsten Räume zur Verbesserung der Beleuchtungssituation innerhalb des Stadtbezirks mittels einmaliger Begehung des Stadtbezirks – mit Vertretern der Bezirksvertretung und dem Konsortium StraBel-Do (Straßenbeleuchtung Dortmund – Konsortium aus DEW21 und SPIE SAG) zu priorisieren.

Zudem bittet die Bezirksvertretung die Verwaltung, eine „Beleuchtungsmängelkarte“ mit entsprechenden Priorisierungsangaben über die Erneuerung der einzelnen Beleuchtungsanlagen zu erstellen und dieses Kataster bei der sukzessiven Fortschreibung des Erneuerungskonzeptes der öffentlichen Beleuchtung in Dortmund zu berücksichtigen.

 Die BV Hombruch hatte die Verwaltung bereits im letzten Jahr gebeten, den Parkplatz an der Leostraße zur besseren Ausleuchtung durch zusätzliche LED-Leuchten und Austausch der Hauptleuchte auf dem Parkplatz ebenfalls mit LED-Einsätzen eine Änderung vorzunehmen um dadurch Angsträume zu beseitigen.

Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt ein Konzept zu erstellen, welches Möglichkeiten aufzeigt, wie Bürgerinnen und Bürger künftig Angsträume oder auch defekte Straßenleuchten melden können.

Begründung

Der Masterplan Kommunale Sicherheit macht deutlich, dass das Gefühl einer Bedrohung bei vielen Menschen in sog. Angsträumen besonders stark ausgeprägt ist.

Diese Angsträume entstehen hauptsächlich durch eine fehlende oder nicht abgestimmte Beleuchtung bzw. Ausleuchtung von Straßen, Plätzen oder Unterführungen. Eine Verbesserung der Beleuchtungssituation an bzw. von Orten, bei denen durch eine Begehung bzw. mittels einer Beleuchtungsmängelkarte ein Bedarf festgestellt wird, stellt den geringsten Aufwand dar, fördert aber den größtmöglichen Erfolg, um das subjektive Sicherheitsempfinden bei Bürgern und Besuchern der Stadt zu verbessern. Bei der Eruierung von Orten kann auch überlegt werden, inwieweit die Bürgerschaft involviert werden kann. Denn Bürger, die sich jeden Tag zu Fuß oder per Rad in ihrem Stadtbezirk aufhalten, haben oft eine andere, aber auch eine intensivere Wahrnehmung von Räumen, die eine verbesserte Beleuchtung erhalten müssten. Sollten Be- bzw. Ausleuchtungsdefizite in Bereichen der Deutschen Bahn (DB) vorhanden sein, sollten ebenfalls Gespräche geführt werden, damit die DB an schlecht beleuchteten Orten nachbessert.


Verantwortlich: