Vor drei Jahren hat der Rat der Stadt Dortmund den Konzept- und Planungsbeschluss für den barrierefreien Umbau der Stadtbahnhaltestellen Kohlgartenstraße, Voßkuhle, Lübkestraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost gefasst. Ende 2018 ist die Verwaltung vom Rat beauftragt worden, die Planung unter Berücksichtigung der Ergebnisse des durchgeführten Dialogverfahrens zu qualifzieren und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

Im Rahmen eines Ortstermins haben wir uns über den Sachstand und den weiteren Fortgang des Projekts informiert. An der Stadtbahnhaltestelle „Max-Eyth-Straße“ standen uns Stadtrat Arnulf Rybicki, Beigeordneter für Bauen und Infrastruktur (Dezernat 7), und DSW21-Verkehrsvorstand, Hubert Jung, als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bei unserem Ortstermin erklärten Verwaltung und DSW21 zum gemeinsamen Ziel, dass bis Ende 2024 an den fünf B1-Stadtbahnhaltestellen die Bahnsteige angehoben werden, damit ein ebenerdiger, barrierefreier Einstieg in die Stadtbahn möglich ist. Dann werden auch die mit rund 1,5 Metern Breite viel zu schmalen Bahnsteige auf der stadtauswärts gelegenen Seite der Schienen der Vergangenheit angehören. Die heutige Breite lässt einen barrierefreien Ein- und Ausstieg nicht zu.

Eine Hürde muss allerdings genommen werden, ansonsten gerät das ambitionierte Ziel ins Wanken: Sollten sich in den durchzuführenden Planfeststellungsverfahren Widerstände zeigen, wird sich die Ausführung des Vorhabens verzögern. Um den barrierefreien Umbau der Stadtbahnhaltestellen dennoch voranzubringen, wird es möglicherweise drei voneinander getrennte Planfeststellungsverfahren geben. Der mit Blick auf den Alleecharakter der B1 nicht unumstrittene Umbau der Stadtbahnhaltestellen „Voßkuhle, Lübkestraße und „Max-Eyt-Straße“ könnte in einem Verfahren zusammengefasst werden, sodass die der Umbau der anderen beiden Stadtbahnhaltestellen „Kohlgartenstraße“ und „Stadtkrone Ost“ unabhängig davon erfolgen könnte.

Die Schaffung barrierefreier Haltestellenzugänge über Brücken mit Aufzügen und Rampen an den Haltestellen Kohlgartenstraße, Max-Eyth-Straße und Stadtkrone Ost wird wohl mehr Zeit beanspruchen als die Herstellung der Barrierefreiheit auf den Bahnsteigen.

Die Sprecher unserer Fraktion für Bauen, Verkehr und Grün sowie Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen, Sascha Mader und Uwe Waßmann, machten deutlich, dass die CDU zum Ratsbeschluss für den barrierefreien Umbau der Stadtbahnhaltestellen steht.


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