Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Pasterny,

die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Dortmund-Scharnhorst stellt zur nächsten Sitzung am Dienstag, den 17. September 2019, folgenden Antrag im Wege der Dringlichkeit und bittet um Beratung und Beschlussfassung.

Beschlussvorschlag:

Die Bezirksvertretung Scharnhorst beauftragt die Verwaltung, eine detaillierte Stellungnahme von Straßen.NRW zu den in diesem Jahr am Radweg an der Kurler Straße durchgeführten Sanierungsmaßnahmen einzufordern.

In der Stellungnahme sollen u.a. nachfolgende Fragen Beantwortung finden:

  1. Welche Sanierungsmaßnahmen hat Straßen.NRW in diesem Jahr am Radweg an der Kurler Straße durchgeführt und warum hat man sich für diese Maßnahmen entschieden?
  2. Aus welchen Gründen hat Straßen.NRW bei den durchgeführten Sanierungsmaßnahmen gänzlich auf ein Wurzelschutzsystem verzichtet?
  3. Lagen Straßen.NRW im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen Informationen vor, die die Installation eines solchen Wurzelschutzsystems gerechtfertigt hätten?
  4. Inwiefern wurden bei der Planung der Sanierungsmaßnahmen Hinweise aus der Bevölkerung berücksichtigt?
  5. Wie hoch waren die Gesamtkosten aller durchgeführten Sanierungsmaßnahmen?
  6. Sind Straßen.NRW die neuerlichen Beschädigungen an der Asphaltdecke bekannt? Wenn ja: Welche Maßnahmen sind angedacht, um weitere (Wurzel- und Witterungs-) Schäden an der Fahrbahndecke zu verhindern?

Begründung:

Im vergangenen Mai hat die Straßen.NRW den Radweg an der Kurler Straße aufgrund des schlechten Fahrbahnzustandes mit einer neuen Asphaltdecke versehen. Ungeachtet der aufmerksamen Hinweise aus der Scharnhorster Bevölkerung hat die Straßen.NRW lediglich eine kosten- und zeitsparende Neuasphaltierung vorgenommen, ohne jedoch eine den Asphalt von unten schützende Trennschicht (Wurzelschutzfolie) einzuziehen. Aufgrund dieses fehlenden Wurzelschutzsystems sind bereits zum jetzigen Zeitpunkt, gerade einmal drei Monate nach Beendigung der Asphaltierungsmaßnahmen, neue Risse in der Fahrbahndecke entstanden. Dieser Zustand stellt eine erhebliche Gefährdung insbesondere für Radfahrer dar. Zudem ist anzunehmen, dass die sich verschlechternden Witterungsverhältnisse in den kommenden Wintermonaten weitere Asphaltschäden zeitigen und die Kosten für eine neuerliche Sanierung der Fahrbahndecke in die Höhe treiben würden. Die Dringlichkeit der CDU-Anfrage ergibt sich daher aus dem Handlungsdruck, dass etwaige Sanierungsmaßnahmen zur Vermeidung bzw. Eindämmung von weiteren Asphaltschäden an dem Radweg möglichst zeitnah vor Wintereinbruch durchgeführt werden sollten. Zum Zwecke der schnellstmöglichen Einleitung weiterführender Maßnahmen ist eine Befassung mit dieser Angelegenheit in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 17. September 2019 notwendig.


Verantwortlich: