Einkaufsstadt Dortmund bleibt attraktiv

Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die vorgelegten Planungen für den Fahrradverkehr auf dem Wallring. „Aus unserer Sicht ist die Planung ein Beleg dafür, dass man Radverkehr so integrieren kann, dass es zu einem vernünftigen Miteinander der Verkehrsteilnehmer kommen kann. Radfahrerinnen und Radfahrer bekommen mehr Raum, ohne dass es zu massiven Einschränkungen für andere Verkehrsteilnehmer kommt“, bewertet der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Uwe Waßmann, die Pläne.

„Ebenso wird den Sicherheitsbedürfnissen der Radfahrerinnen und Radfahrer Rechnung getragen. Die Breite der Radwege als „Radstraße“, die neben dem weiteren Verkehr geführt wird, zeigt, dass vieles geht, ohne andere massiv einzuschränken oder übermäßige Eingriffe durchzuführen, wie beispielsweise dem Wegfall einer Fahrspur auf dem Wallring zu Gunsten des Radverkehrs“ so Waßmann. „Wir haben von Beginn an dafür plädiert, den gesamten Planungsraum Wallring aufzugreifen, anstatt lediglich Einschränkungen durch den Wegfall von Fahrspuren vorzunehmen“.

Als weiteren Aspekt führt die CDU an, dass solche Planungen einen deutlich breiteren Konsens in der Gesellschaft erzielen, als Verbote oder starke negative Einschränkungen. „Wir begrüßen die Planung auch mit Blick auf den Dortmunder Einzelhandel. Bei aller Notwendigkeit, das Thema Verkehr neu zu denken, gilt es auch innovative Ideen zu entwerfen, die dem Standort Dortmund als überregionale Einkaufsstadt und als Veranstaltungsstadt gerecht werden. Es ist daher wichtig, dass der Handel sich einverstanden zeigt“, so Waßmann weiter.

Dass für diese Radwegeplanung etwa 180 von 800 Parkplätzen entfallen sollen, ist für die CDU das kleinere Übel. „Wir gehen davon aus, dass es innerhalb der City noch genügend Parkraum gibt. Es ist z.B. beachtlich, dass in Zeiten wie der Adventszeit und dem Weihnachtsmarkt trotz hohem Besucheraufkommen die Parkhäuser um den Wallring zum Teil nur zu 60 Prozent ausgelastet sind. Ebenso hat der Rat der Stadt beschlossen, ein modernes Parkleitsystem einzurichten, um die Parksituation zu optimieren. Ein weiterer Aspekt ist auch das Anwohnerparken, das allerdings nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt werden kann. Die Verwaltung ist dazu beauftragt ein Konzept zu finden, wie man die Bürgerinnen und Bürger in großer Zahl zu diesem Thema für einen zielorientierten Dialog bewegen kann“, meint Waßmann abschließend.


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