In der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch (25.09.2019) wird über die Verwaltungsvorlage zur Schulentwicklung abgestimmt. Die CDU-Fraktion nimmt dies zum Anlass generell ein Lob auszusprechen, dass eine solch detaillierte Planung nun endlich gemacht und vorgelegt wird. „In der Vergangenheit erschienen schulorganisatorische Maßnahmen mitunter eher zufällig und wenig aufeinander abgestimmt“, so die schulpolitische Sprecherin, Dr. Eva-Maria Goll. Mit der jetzigen Vorlage wird der Bedarf an Schulplätzen zumindest schon einmal für Grundschulen, Gymnasien und Gesamtschulen auf der Basis der Prognose der Bevölkerungsentwicklung insgesamt berechnet. „Mein Vorgänger im Amt des schulpolitischen Sprechers hat eine solche Planung immer wieder gefordert“, berichtet Frau Goll. Jetzt sei man endlich auf dem Weg.

Für die Reinoldi-Sekundarschule, die seit ihrer Gründung jedes Schuljahr aufs Neue um das Erreichen der Mindestschülerzahl bangen musste, zeichnet sich durch Umwandlung in eine Gesamtschule eine gute zweite Chance ab. Der Zulauf zur Schule wird sicherlich spätestens mit Fertigstellung des Neubaus groß sein. Auch weiteren vermuteten Bedarf an Gesamtschulplätzen über die Aufstockung von Zügigkeiten bestehender Schulen zu decken ist vernünftig.

Für problematisch dagegen hält die CDU den Vorschlag, den erwarteten Mehrbedarf an gymnasialen Schulplätzen über die Erhöhung von Zügigkeiten zu realisieren. „Noch ist gar nicht klar, wie viel zusätzliche Räume an den Gymnasien für die Rückkehr zu G9 benötigt werden. Diese sind sicherlich an vielen Schulen schon jetzt nicht vorhanden – ein oder zwei Parallelklassen zusätzlich werden deshalb voraussichtlich im Bestand keinen Platz finden“ mutmaßt Frau Goll. Die CDU sieht deshalb die Notwendigkeit der Einrichtung mindestens eines zusätzlichen Gymnasiums. Da die Neueinrichtung einen nicht unerheblichen zeitlichen Vorlauf benötigt, sollte man zügig mit den Planungen beginnen.


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