„Die Entscheidung des Polizeipräsidenten Gregor Lange, die Videobeobachtung auf der Brückstraße weiter fortzuführen sowie die Ausweitung der Videobeobachtung für die Münsterstraße und die Emscherstraße in Dorstfeld begrüßen wir sehr“, kommentiert die Vorsitzende des Beschwerdeausschusses und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Christiane Krause, die Entscheidung des Polizeipräsidenten.

Und Krause weiter:

„Das neue Polizeigesetz der schwarz-gelben Landesregierung NRW hat die Rechtsgrundlage dafür geschaffen, dass Städte das Instrument „Videobeobachtung“ an Orten und Straßen einsetzen können, wo eine laut Einschätzung der Polizei besondere Gefahrenlage herrscht. Die Beobachtung an der Brückstraße hat bereits Wirkung gezeigt– die Einsätze und Delikte sind seit Beginn der Videobeobachtung rückläufig. Das wiederum sorgt für mehr Sicherheit und Lebensqualität in unserer Stadt und zeigt den Bürgerinnen und Bürgern, dass in Dortmund jedes Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität und zur Vermeidung von Angsträumen ausgeschöpft wird. Der Einsatz der Videoüberwachung auf der Brückstraße und auf der Emscherstraße in Dorstfeld ist daher sehr zu begrüßen und ein Signal in die Bürgerschaft, dass kriminelles Verhalten weder toleriert noch akzeptiert wird.

Andere Städte, wie Mannheim, zeigen, dass das Modell der Videobeobachtung mittlerweile ein gern genommenes Einsatzmittel ist, um kriminelle Strukturen im öffentlichen Raum zu erkennen, um dann frühzeitig zu handeln.

„Die Stadt Mannheim hat beispielsweise im letzten Jahr das „intelligente Kamerasystem“ auf den Weg gebracht, das quasi selbstständig Straßenkriminalität erkennt und Polizisten alarmiert. Nach Monaten der Einführungsphase konnten auch dort durchweg positive Ergebnisse genannt werden. Auch, wenn sich das System dort noch in der „Lernphase“ befindet, könnte ich mir diese Art der „intelligenten Videobeobachtung“ auch in Dortmund vorstellen. Und dabei muss immer deutlich gesagt werden, dass Videobeobachtung nur an Orten mit hohem Deliktvorkommen eingesetzt werden darf und auch eingesetzt wird. Und da hier ausschließlich ein großer Nutzen zur Aufklärung von Straftaten erfolgt, kann man das nur positiv unterstützen“, so Krause abschließend.


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