Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund setzt sich weiterhin für einen Vollanschluss der Westfaliastraße an die OWIIIa/ Mallinckrodtstraße ein und erwartet dessen Realisierung. „Im Rahmen des Bürgerdialogs zur Realisierung der ersten Stufe der KV-Anlage (kombinierter Verkehr) am Dortmunder Hafen haben wir zugesagt, verkehrliche Maßnahmen anzugehen, die insbesondere für die Huckarder Bevölkerung eine Entlastung mit sich bringen. Dazu gehört auch das Thema eines Vollanschlusses der Westfaliastraße an die OWIIIa”, erklären Uwe Waßmann, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und der Huckarder Ratsvertreter Uwe Wallrabe einmütig.

Vor dem Hintergrund, dass die KV-Anlage zeitnah erweitert werden soll, hat dieses Thema für die Dortmunder Christdemokraten eine hohe Priorität. „Der Abschlussbericht über die damaligen Dialogveranstaltungen liegt seit Februar 2015 vor. Daraus resultierte unter anderem der Auftrag des Rates, die Machbarkeit eines Vollanschlusses zu prüfen. Letztlich war es damals breiter politischer Konsens, dass dieser Vollanschluss kommen soll. Daran fühlen wir uns gebunden”, ergänzt Waßmann. Aus diesem Grund werde sich die CDU weiterhin dafür einsetzen, dass die Maßnahme ihre Priorität nicht verliert. „Es ist generell deutlich schwieriger geworden, wichtige Projekte gegen diverse Widerstände in der Stadt zu realisieren. Daher ist es von großer Bedeutung, glaubwürdig zu bleiben. Wir bedauern sehr, dass beinahe fünf Jahre vergangen sind und erst jetzt die Machbarkeitsstudie vorliegt. Nachdruck sieht für mich anders aus”, so Waßmann weiter.

Die Idee der Stadt, für die Realisierung des nötigen Brücken- und Dammbauwerks die Flächen des alten Güterbahnhofs Westfaliastraße zu beanspruchen, unterstützt die CDU-Fraktion. „Die Fläche gehört der Deutschen Bahn AG und die plant wohl eine andere Nutzung. Wir werden uns jedoch an verschiedenen Stellen dafür einsetzen, dass die Fläche in die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft BEG-NRW übergeht und zusammen mit der Stadt Dortmund entwickelt wird. Die Fläche ist nicht nur für diese Verkehrslösung interessant, sondern wäre auch ein großer Gewinn für das Portfolio der Wirtschafts- bzw. Gewerbeflächen der Stadt Dortmund. Denn das ist kurz- bis mittelfristig in verschiedenen Segmenten kaum vorhanden”, so Waßmann weiter.

Dr. Jendrik Suck, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion und Aufsichtsratsmitglied der Hafen AG, weist auch auf den Stellenwert des Themas in Hinblick auf die Wettbewerbssituation in der Logistikbranche hin: „Mit der zweiten Stufe der KV-Anlage will der Hafen sein Leistungsangebot marktgerecht erweitern. Die Container-Depotfläche kann dadurch um bis zu 30.000 qm ausgeweitet werden. Das sind etwa 150.000 Ladeeinheiten, die von der Straße ferngehalten werden. Somit besitzt das Projekt eine hohe überregionale Bedeutung und sollte nun energischer als bisher verfolgt werden.“


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