Um die Gefahr einer möglichen Ausbreitung des Coronavirus in Dortmund einzudämmen, fordert die CDU-Fraktion nun kommunale Sofortmaßnahmen. Per Dinglichkeitsantrag, den die Christdemokraten zur heutigen Sitzung des Bauausschusses eingebracht haben, sollen kurzfristig möglichst viele öffentliche Gebäude und Sanitäranlagen in ganz Dortmund mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet werden.

„Laut Robert-Koch-Institut (RKI) senkt eine gute Händehygiene das Infektionsrisiko mit sogenannten respiratorischen Krankheitserregern. Dazu zählen unter anderem das Coronavirus, aber auch Influenzaviren. Die Installation von Desinfektionsmittelspendern an zentralen öffentlichen Gebäuden und Sanitäranlagen erachten wir wegen der steigenden Zahl von Coronavirus-Erkrankungen in NRW als sinnvoll“, erklärt der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion Sascha Mader. Man vermute, dass solche Vorrichtungen relativ kostengünstig angeschafft und unkompliziert angebracht werden könnten. Eine kurzfristige, stadtweite Umsetzbarkeit sei möglich.

Die Christdemokraten versprechen sich von dieser Präventionsmaßnahme einerseits einen zeitnah realisierbaren, effektiveren Gesundheitsschutz. Andererseits betrachten sie die Anbringung der Spender als langfristige Investition. „Indem wir im öffentlichen Raum durch das Bereitstellen von Desinfektionsmittelspendern die Händehygiene fördern, bekämpfen wir verschiedene Bakterien und Viruserreger. Selbst wenn das Coronavirus einmal nicht mehr aktuell ist, bleiben uns die Spender etwa zum Schutz vor Influenza erhalten“, so Mader weiter.

Zugleich sei man sich im Klaren darüber, dass diese Einzelmaßnahme nur ein kleines Pflaster sei und im Ernstfall keinen Flächenbrand verhindern könne. Dennoch stünden auch Lokalpolitik und Stadtverwaltung in der Verantwortung, die Gesundheit der Dortmunder im Rahmen der kommunalen Möglichkeiten durch einzelne Präventionsmaßnahmen zu schützen.


Verantwortlich: