Der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund äußert sich zu den von den Ruhrnachrichten (03.03.2020) wiedergegebenen Aussagen von Herrn Sagolla vom Planungs- und Bauordnungsamt zum Thema „Fahrradwegplanung“ in der Bezirksvertretung Hörde am 25.02.2020:

„In dem Ziel, mehr Menschen dazu zu bewegen, vom Auto auf andere Alternativen der Fortbewegung umzusteigen, sind wir uns einig. Allerdings verlangen wir, Augenmaß und Weitsicht walten zu lassen. Ein „RADikaler“ Umbau Dortmunds zu einer Fahrradstadt bringt uns nicht weiter. Wir plädieren für eine faire und ausgewogene Sichtweise auf alle Verkehrsträger. Es konkurrieren zu viele unterschiedliche Interessen, als dass eine einseitige, ideologisch geprägte Sicht auf den Verkehr zielführend wäre.

Wir begrüßen ausdrücklich, die von Herrn Sagolla beschriebene Vorgehensweise. Es macht Sinn, erst einmal auch mit Hilfe einer Fahrrad-App, zu ermitteln, wo und in welcher Abstufung Bedarfe für Radwege bestehen. Wenn wir darüber Aufschluss haben, muss nach verkehrssicheren Lösungen gesucht werden. Wie der ADFC plädiert die CDU-Fraktion dafür, dass Fahrradstraßen wenn möglich auch über Nebenstraßen geführt werden, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen.

Die Faßstraße in Hörde wird gerade zum Symbol dafür, wie es nicht funktioniert. Wir sind für schnell zum Ziel führende Radwegeverbindungen in unserer Stadt. Diese dürfen aber nicht zu neuen Verkehrsproblemen führen, Gefahrenquellen schaffen oder durch provozierte Staus zu einem Mehr an Umweltbelastung führen. Dies befürchten wir aber, wenn Herr Sagolla fortgesetzt davon spricht, man müsste dem Autoverkehr eine Spur wegnehmen.“


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