Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund fordert die Verwaltung auf, im dritten Quartal des laufenden Jahres ein überarbeitetes „Zukunftskonzept Westfalenpark“ vorzulegen.

Dazu Udo Reppin, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„2027 kommt die Internationale Gartenausstellung in die Metropole Ruhr. Der Westfalen­park ist ein Baustein der IGA-Vorhaben in Dortmund. Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass die Verwaltung  endlich ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für den Westfalenpark vor­legt, das seinen Namen auch verdient. Die IGA 2027 ist ein Anlass, die durch frühere Bundes­gartenschauen zu einem Markenzeichen Dortmunds gewordene Parkanlage in das 21. Jahr­hundert zu führen. Wir brauchen jetzt ein Parkkonzept, das an den Bedürfnissen und An­sprüchen der Menschen von heute ausgerichtet ist. Es reicht nicht aus, substanzerhaltende Maßnahmen an Gärten, Gebäuden und technischen Anlagen zu ergreifen. Das von der Ver­waltung erarbeitete Konzept atmet den Geist von gestern. Die Besucher der IGA 2027 haben aber andere Erwartungen als die Gäste der Bundesgartenschauen von 1959, 1969 oder 1991.

Wir stellen uns ein Parkentwicklungskonzept vor, dass die Parkanlage im Herzen unserer Stadt unter Berücksichtigung aktueller Trendanalysen mit Hilfe von Experten neu überdenkt. Wichtige Impulse könnten zum Beispiel von den Raumplanern der TU Dortmund oder den in Dortmund verwurzelten Schaustellern kommen. Wir benötigen ein neu gedachtes Konzept für Infrastruktur und Attraktionen im Park. Es geht auch um konkrete Entwürfe für Gastro­nomie, Florianturm und Sonnensegel. Die bestehenden Räume und Anlagen sind zu über­denken. Die Stadt um den Park herum hat sich weiterentwickelt, insbesondere im Süden und Südwesten auf den ehemaligen Phoenix-Flächen. Deshalb müssen wir uns neue Gedanken machen zur Anbindung und Integration des Westfalenparks. Sind die Straßen- und Wegfüh­rungen innerhalb und außerhalb des Parks noch zeitgemäß? Was ist mit Radfahrern?

Auf unseren Antrag hat der Rat der Stadt Dortmund die Verwaltung im Rahmen der letzten Haushaltsberatungen beauftragt, mit Blick auf die IGA Metropole Ruhr 2027 ein ganzheitliches Parkentwicklungs­konzept zu erstellen.  Das nun vorgelegte  ‚Zukunftskonzept Westfalenpark‘ wird dem in keinster Weise gerecht. Wir fordern ein Parkkonzept, das die lange Tradition des Parks ach­tet, aber doch den Mut hat, neue Wege einzuschlagen. Wir fordern ein zukunftsfähiges Leit­bild zur künftigen Ausrichtung des Westfalenparks.“


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