Von der nördlichen bis zu südlichen Speicherstraße führte ein Rundgang unserer Fraktion. Ziel war es, uns noch einmal die enormen Entwicklungen zu vergegenwärtigen, die mit den Stimmen unserer Fraktion angestoßen und auf den Weg gebracht worden sind. Vor der heutigen Kulisse erläuterte der planungspolitische Sprecher Uwe Waßmann anhand von Plänen den eigeleiteten Wandel des Areals vom klassischen Hafen zum urbanen Hafenquartier als Tor zu Nordstadt:

An der südlichen Speicherstraße entsteht ein urbanes Gründungs- und Wissensquartier mit digitalem Schwerpunkt. Einzelne Bausteine sind

  • der Leuchtturm am Anleger (Start-ups und Unternehmen aus dem Bereich „Neue Technologien“,
  • der Lensing Media Port (digitaler Hub für Digitalagenturen, Entwickler und Werbedesigner),
  • der Heimathafen Nordstadt (integratives Beratungs- und Bildungshaus),
  • die Akademie für Theater und Digitalität als sechste Sparte des Theaters Dortmund (digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung)
  • Gründungs- und Innovationscampus für Start-ups aber auch etablierte Unternehmen.

Grundlage für die Entwicklung der nördlichen Speicherstraße ist der aus einem städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangene Siegerentwurf „Quartier für alle“ des Büros COBE, Nordhaven/Copenhagen. Es soll sich dort ein Quartier mit dem Schwerpunkt Büro, Gewerbe und Digitalisierung begleitet von Freizeit-, Bildungs- und Kultureinrichtungen entwickeln. Bis zu 5.000 neue Arbeitsplätze könnten in dem „neuen“ Hafenquartier entstehen.

Grünflächen, Plätze und Hafenpromenade entlang des Wassers werden die Aufenthaltsqualität steigern. Die angedachte Hafenpromenade, dies führte der Ortstermin noch einmal vor Augen, berührt die Interessen der Gastronomie am Hafen, den „Umschlagplatz“ und das Beachclub und Eventschiff „Herr Walter“.

Fazit: Es tut sich etwas an der Speicherstraße mit Ausstrahlungskraft für die Nordstadt!


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