Dass es auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen geben soll, ist beschlossen. Mit der nahenden Weihnachtszeit hat bisher auch immer eins sehr stark zugenommen: das Aufkommen im Einzelhandel. Für Friedrich-Wilhelm Weber, ordnungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Grund genug, sich jetzt auch hier Gedanken zu machen, wie man Einzelhändler mit kleineren Verkaufsflächen Corona-Zeiten unterstützen kann.

„Viele kleine Fachgeschäfte in der Innenstadt und auf Einkaufsstraßen, wie der Kaiserstraße, kommen durch die Coronavirus-Krise und aufgrund von sinkenden Kundenfrequenzen und Nachfrage in Bedrängnis. Gerade in diesem Jahr hat ein gut laufendes Weihnachtsgeschäft für den Umsatz des Einzelhandels eine ganz besondere Bedeutung. Wie aber können kleinere Geschäfte unter Corona-Bedingungen dennoch ein „ordentliches“ Weihnachtsgeschäft machen? Durch die Coronaschutz-Verordnung darf die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden eine Person pro sieben Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen“, so Weber.

„Denkt man nun an die Vorweihnachtszeit, wäre das für die kleinen Ladenlokale eine eher „geschäftsschädigende“ Zeit. Wir werden die Verwaltung auffordern zu prüfen, inwieweit ein Verkauf vor dem eigentlichen Ladenlokal möglich ist.“

Weber erinnert sich, dass beispielsweise bei Stadtfesten oft Geschäfte vor ihrem Laden einen Verkaufsstand aufbauen, an dem man auch seine Waren einkaufen kann.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit kann es eine Innenstadt oder Einkaufsstraßen beleben und eine besondere Atmosphäre schaffen, wenn schön geschmückte Stände vor Einkaufsläden ihre Waren bzw. eine kleine Auswahl dort präsentieren und verkaufen. Natürlich kann es sein, dass einige Einzelhändler nicht die Möglichkeit oder das notwendige Personal dafür haben. Aber dennoch sollte ihnen die Chance geboten werden, ihre eigentliche Verkaufsfläche um ein paar Quadratmeter zu erweitern. Von einer temporären Erweiterung von Verkaufsflächen in der Weihnachtszeit würden also alle profitieren“, so Weber abschließend.


Verantwortlich: