Aus Sicht der CDU-Fraktion muss es trotz der in Pandemiezeiten widrigen Umstände sowie aller Infektionsschutzmaßnahmen oberstes Gebot bleiben, den Schülerinnen und Schülern in Dortmund ein bestmögliches Lern- und Unterrichtsklima zu bieten. Angesichts sinkender Außentemperaturen in den bevorstehenden Wintermonaten sieht die Dortmunder CDU-Fraktion mit Blick auf die vorgeschriebene Belüftung während des Unterrichts kurzfristigen Handlungsbedarf:

„Unabhängig von der Jahreszeit sollte in einem Klassenzimmer eine Mindestraumtemperatur von etwa 20 Grad herrschen. Andererseits ist es in der momentanen Situation unabdingbar, dass in Unterrichtsräumen eine kontinuierliche Frischluftzufuhr und -zirkulation gewährleistet sind. Im Winter ist das eine echte Zwickmühle“, findet Dr. Eva-Maria Goll, schulpolitische Sprecherin der Dortmunder CDU-Fraktion. Wegen der coronabedingten Lüftungsvorschriften besteht eine erhöhte Gefahr, sich während des Unterrichts zu unterkühlen. Mittelfristig ist die Beschaffung moderner Luftfiltergeräte sinnvoll, das aber ist für den anstehenden Winter sicherlich nicht realisierbar. Einige engagierte Lehrkräfte haben bereits auf eigene Kosten Decken für ihre Klassen angeschafft. Denn nicht jeder Schüler und jede Schülerin kann von zu Hause einfach eine Decke mit in die Schule nehmen.

Wegen der besonderen Dringlichkeit und angesichts des Konstituierungsprozesses im neuen Rat der Stadt haben wir uns auf kurzem Weg außerhalb der politischen Gremien an die zuständigen Dezernate gewandt und darum gebeten, die kurzfristige Anschaffung von wärmenden Decken durch die Stadt Dortmund zu prüfen.

„Einen Königsweg im Umgang mit Corona und in der Organisation von Schule und Betreuung gibt es nicht. Allerdings sehen wir in diesem Fall die Stadt in der Pflicht, Geld für eine Ausstattung der Schulen mit einfach zu beschaffenden Hilfsmitteln bereitzustellen. Auch während der Pandemie darf es nicht sein, dass Kinder im Unterricht frieren müssen. Frieren ist weder lern- noch gesundheitsförderlich“, erklärt Goll abschließend.


Offener Brief an Stadträtinnen Schneckenburger und Zoerner

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