Um dem von der Corona-Pandemie gebeutelten Einzelhandel in Dortmund schnell wieder auf die Beine zu helfen, schlägt die CDU-Fraktion nun den Aufbau einer neuen Online-Vermarktungsplattform vor. Davon sollen vor allem Kleinunternehmen profitieren, die sich und ihr Warensortiment angeleitet durch die Wirtschaftsförderung besser in Szene setzen können.

Dazu Udo Reppin, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion:

„Unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie leiden vor allem kleinere Einzelhändler, die kein profitables Onlinegeschäft neben dem Ladenverkauf betreiben. Genau diese Läden machen aber den Charme der Einkaufsstadt Dortmund aus. Durch den Aufbau einer städtischen Online-Plattform wollen wir nicht nur kurzfristig Hilfe leisten, sondern vor allem langfristige Strukturen aufbauen, die kleinen Einzelhändlern den Weg in den Onlinehandel erleichtern. Zugleich möchten wir auch einen Fokus auf klimaneutrale Liefermöglichkeiten innerhalb des Stadtgebiets richten.“

Geht es nach den Christdemokraten, soll die Wirtschaftsförderung den stationären Einzelhandel in der City und den Stadtbezirken in Zukunft enger an die Hand nehmen. Denn die Voraussetzungen für erfolgreichen Onlinehandel sind hoch: Echtzeit-Bestandsführung, Warenwirtschaftssysteme, Produktfotografie oder Same Day Delivery – all das erfordert fachliches Knowhow. „Den Einzelhändlern nutzt es nichts, wenn Mitte 2021 eine Plattform ans Laufen gebracht wird. Die Hilfen müssen sofort kommen – oder diese Geschäfte existieren im nächsten Jahr nicht mehr“, weist Reppin abschließend auf die Dringlichkeit hin.


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