Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die CDU-Fraktion im Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden stellt folgenden Antrag und bittet um Beratung und Beschlussfassung:

Der Ausschuss beauftragt die Verwaltung zu prüfen, inwieweit folgende Maßnahmen – zur Eindämmung der Raser- und Poser-Szene auf dem Wallring, in der Geschwister-Scholl-Straße, am Phoenix See und auf Phoenix-West – umsetzbar sind und, an welchen neuralgischen Punkten diese Maßnahmen realisiert werden können:

  • Installation von versenkbaren Pollern
  • Temporäre Einbahnstraßenregelungen
  • Temporäre Tempo-30-Zonen.

Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt zu schauen, ob es im Dortmunder Stadtgebiet eine/mehrere Fläche/n in Dortmund gibt – die außerhalb von Wohnbebauungen liegen, die man der Poser-Szene als Ausweichquartier anbieten kann.

Darüber hinaus wird die Verwaltung beauftragt nach Möglichkeiten zu schauen, an welchen Stellen man durch Präventionsarbeit jungen Menschen schon vor Erhalt einer Fahrerlaubnis aufzeigt, welche Konsequenzen durch Autoraserei entstehen können.

Begründung

Die Corona-Pandemie führt zu Nebenwirkungen, was das Verhalten von jungen Menschen angeht. Gerade die junge Generation wird von den Corona-Beschränkungen schwer getroffen. Sport, Partys, Freunde treffen – das alles darf schon seit längerem nicht mehr stattfinden. Dass nun der Weg über die Straßen stattfindet – wo jeder in seinem Auto getrennt von den anderen unterwegs ist – fast nachvollziehbar. Dennoch darf das nicht dazu führen, dass Polizei und Ordnungsamt mittlerweile jedes Wochenende an mehreren Orten gleichzeitig unterwegs sind, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Daher müssen zeitnah entsprechende Maßnahmen geprüft werden, die diese Szene in ihren Aktivitäten in Wohngebieten und der Innenstadt bremst. Gleichzeitig sollte aber Ausschau gehalten werden nach Flächen, auf denen die jungen Menschen – fernab von Wohnbebauung – sich in ihren Autos treffen und Zeit miteinander verbringen können.


Verantwortlich: