Gemeinsame Pressemitteilung der Dortmunder Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und DIE LINKE+

Minus 16 Grad in der Nacht. Das sind Temperaturen, bei denen im Freien der dickste Schlafsack nicht mehr hilft. „In diesen bitterkalten Nächten müssen wir obdachlosen Menschen unbürokratisch und vor allem sehr schnell helfen“, sind sich die Fraktionen von Grünen, CDU und DIE LINKE+ einig.

In den vergangenen Tagen wurden bereits einige zusätzliche Hilfsangebote ins Leben gerufen – von der Öffnung des Dortmunder Hauptbahnhofs bis zur „Reaktivierung“ der Flüchtlingsunterkunft an der Mergelteichstraße in der Nähe des Zoos. Zudem gibt es die Hilfsangebote von ehrenamtlichen Initiativen. Um dieses Angebot weiterhin zu gewährleisten, soll nun der Rat der Stadt Dortmund Geld bereitstellen.

„Für ihr Engagement sind wir den Ehrenamtlichen sehr dankbar. Wir begrüßen auch das Angebot der Deutschen Bahn und die Öffnung einer leer stehenden Flüchtlingsunterkunft auf Seiten der Stadt. Aber das reicht noch nicht“, sagt Ulrich Langhorst, Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Deshalb sollen mit der Mehrheit von Grünen/CDU/LINKE+ am Donnerstag im Rat noch weitere Lösungen beschlossen werden. „Je nach Bedarf sollen zusätzliche Betten in Hostels, Hotels oder Jugendherbergen angemietet – und dafür Geld zur Verfügung gestellt werden“, erläutert CDU-Fraktionschef Dr. Jendrik Suck.

„Im Moment sprechen alle über Schnee und Eis. Aber wir dürfen natürlich Corona nicht vergessen. Während der Pandemie müssen auch wohnungslose Menschen die Chance erhalten, die AHA-Regeln einzuhalten“, sagt Utz Kowalewski, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE+.


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