Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit bittet um Beantwortung nachfolgender Fragen durch die Verwaltung.

  1. Wie stellt sich die aktuelle Situation in der Frauenübernachtungsstelle (FÜS) in Hörde und dem Dortmunder Frauenhaus dar?
  2. Wie hoch ist die momentane Auslastung der bestehenden räumlichen Kapazitäten? Hat sich die Auslastungsquote im Vergleich zu den Vorjahren während der Corona-Pandemie in nennenswertem Maße verändert?
  3. Welche Entwicklungen bezüglich der Inanspruchnahme von Beratungs- und Unterbringungsangeboten der FÜS und des Frauenhauses sind in den vergangenen 12 Monaten erkennbar gewesen (prozentuale/absolute Zunahme bzw. Abnahme nach Monat im Vergleich zum Vorjahr; gerne grafische Darstellung)?
  4. Wie viele Erstberatungsgespräche wurden in den vergangenen 12 Monaten insgesamt durchgeführt (telefonisch und in Präsenz)?
  5. Wie viele Frauen mit Kindern haben die Unterbringungsangebote von FÜS und Frauenhaus in den vergangenen 12 Monaten wahrgenommen?
  6. Welche räumlichen Kapazitäten und technischen Ressourcen stehen FÜS und Frauenhaus zur Verfügung, um Kindern das Homeschooling zu ermöglichen?

Begründung

Die Corona-Pandemie hat die Arbeit von Frauenübernachtungsstelle und Frauenhaus grundlegend verändert. Einerseits mussten die Beratungsformate an Pandemiebedingungen angepasst werden, anderseits auch die Unterbringung von Opfern häuslicher Gewalt im Lichte verschärfter Gesundheitsschutzmaßnahmen neu organisiert werden. Die erfolgreiche Anpassung an die Pandemie ist vor allem dem großen persönlichen Einsatz der MitarbeiterInnen zu verdanken. Nach rund 12 Monaten bittet die CDU-Fraktion um Auskunft, ob und inwieweit sich Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Situation in FÜS und Frauenhaus abzeichnen.


Verantwortlich: