Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

die CDU-Fraktion im Ausschuss für Soziales, Arbeit und Gesundheit bittet um Beantwortung nachfolgender Fragen durch die Verwaltung.

  1. Welche technischen Möglichkeiten bieten sich aus Sicht der Verwaltung an, um die Kontaktnachverfolgungspraxis in Dortmund mittelfristig weiter zu verbessern?
  2. Wie beurteilt die Verwaltung die Praktikabilität der in Sachsen entwickelten und getesteten „Corona-Warn-Buzzer“?
  3. Wäre ein Einsatz dieser Technik in Dortmund – etwa im schulischen Bereich, für Risikogruppen oder Menschen ohne Smartphone – aus Sicht der Verwaltung sinnvoll bzw. realisierbar?

Begründung

In Sachsen sind zuletzt sogenannte „Corona-Warn-Buzzer“, die eine automatisierte Kontaktnachverfolgung von der Smartphone-Nutzung entkoppeln, kleinräumig getestet worden. Die entsprechenden Buzzer haben etwa die Größe eines Autoschlüssels, sind kompatibel mit der Corona-Warn-App und sollen Menschen, die kein Smartphone besitzen oder nutzen, die individuelle Kontaktnachverfolgung ermöglichen. Nach der ersten, mehrwöchigen Testphase hat das Sozialministerium Sachsen inzwischen einen vorläufigen Bericht veröffentlicht, der ein insgesamt positives Fazit zieht.

Aus diesem Grund bitten wir die Verwaltung um eine fachliche Beurteilung, inwiefern diese technische Lösung in Dortmund flächendeckend zum Einsatz kommen oder gegebenenfalls punktuell zum Schutz von Hochrisikogruppen (in städtischen Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Seniorenheimen, usw.) beitragen könnte.


Verantwortlich: