Die CDU-Fraktion wirft rund um die Diskussionen um die Sanierung und Öffnung des Freibades Stockheide nun eine komplett neue Idee in den Raum:

Ein Konstrukt von Frei- und Hallenbad am Standort Stockheide – so könnte die Zukunft der Badelandschaft im Stadtbezirk Nord aussehen. „Das äußerst sanierungsbedürftige Hallenbad „Nordbad“ ließe sich u.a. als Standort für eine weitere Kindertageseinrichtung nutzen. Das Freibad Stockheide bliebe nach einer entsprechenden Sanierung erhalten und würde – neben dem Hoesch-Park mit seinen zahlreichen Sportstätten – durch ein zusätzliches Hallenbad zu einem „Sportpark“ wachsen“, so Ute Mais, sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion. „Ob als Allwetterbad mit zu öffnendem Dach oder als separaten Hallenbau – darüber könnte ein planerischer Ideenwettbewerb entscheiden.“

Nach den Diskussionen um die Sanierungsbedürftigkeit des Freibads Stockheide legt jetzt die CDU-Fraktion einen Vorschlag auf den Tisch, der den Standort Stockheide stärken würde und gleichzeitig Synergieeffekte schafft. „Ähnlich wie am Standort Wischlingen, wo der Ersatzbau des Hallenbades West in die vorhandene Badlandschaft integriert wurde, könnten auch hier Kosten gespart werden“ fügt Mais noch hinzu.

Und Mais weiter:

„Das Thema „Sanierung Freibad Stockheide“ beschäftigt die Politik seit vielen Jahren. Doch anstatt einmal richtig Geld in die Hand zu nehmen, um zwingend notwendige Sanierungsarbeiten durchzuführen, wurde das Bad lediglich immer mal wieder ertüchtigt. Inzwischen jedoch drängt die Zeit, denn die Schätzungen für eine Sanierung des Freibads lagen bereits 2011 bei gut 6 Mio. Euro. Die Kosten für die Sanierung des Nordbad übersteigen eine Rechtfertigung zur Aufrechterhaltung des Badbetriebes dort.“

Für die CDU-Fraktion ist wichtig, dass die Bäderlandschaft in Dortmund endlich auf stabile und nachhaltige Beine gestellt wird. „Einmal richtig zu investieren, anstatt immer mal wieder ein paar Euro in die Hand zu nehmen –  ist wirtschaftlich gesehen die vernünftigste Lösung und signalisiert, dass der Sport in Dortmund ein wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders, eine Unterstützung der Integration und ein Aushängeschild Dortmunds ist“, so Mais abschließend.


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