Um den Zustand von Straßen, Brücken, Geh- und Radwegen in Dortmund dauerhaft zu verbessern, fordert die CDU-Fraktion eine grundlegende Restrukturierung des städtischen Tiefbauamtes. Geht es nach den Christdemokraten, soll die Stadtverwaltung bereits Ende des Jahres ein entsprechendes Konzept vorlegen. Am 04. Mai berät zunächst der Ausschuss für Mobilität, Infrastruktur und Grün über den Vorstoß.

Reinhard Frank, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, erklärt:

“Mit der Neuorganisation wollen wir das städtische Tiefbauamt endlich dazu in die Lage versetzen, die Verkehrsinfrastruktur in Dortmund langfristig Instand zu halten. Ziel muss sein, dass die kommunale Infrastruktur in 5 Jahren eine deutlich bessere Qualität vorweist als heute. Schlaglochpisten, maroden Radwegen, baufälligen Brücken und überwucherten Gehsteigen sagen wir mit unserem Antrag den Kampf an. Dortmund benötigt moderne und effektive Strukturen innerhalb der Fachverwaltung – und zwar in personeller, finanzieller wie auch in organisatorischer Hinsicht. Denn Grundvoraussetzung für die zeitnahe Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen und Bauprojekten ist ein handlungsfähiges Tiefbauamt. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten hier sichtbare Ergebnisse!”

Mit der geforderten Restrukturierung verbinden die Christdemokraten die Erwartung, dass verschiedene Projekte ab 2022 deutlich an Fahrt gewinnen werden. In dem CDU-Antrag werden unter anderem ein optimiertes Baustellenmanagement, ein kommunaler Verkehrswegeplan und ein digitales Straßenzustandsverzeichnis als Stichworte genannt.

“Stadt und Politik sind es den Bürgerinnen und Bürgern in Dortmund schuldig, dass die kommunale Infrastruktur Instand gehalten und perspektivisch verbessert wird. Wenn das mit den bestehenden Strukturen nicht möglich ist, dann müssen wir eben neue schaffen, die dazu in der Lage sind”, fasst Frank zusammen.


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